Erfahrungsbericht Anuga 2017 aus Sicht unserer Azubis

Azubis zu Besuch auf der Anuga 2017

Die Messe Anuga hat dieses Jahr einen neuen Besucherrekord zu verzeichnen; rund 165.000 Fachbesucher aus 198 Ländern gingen durch die Messehallen - und wir waren dabei. Mehr als 7.400 Unternehmen aus 107 Ländern präsentierten an fünf Tagen Produkte aus aller Welt. Mit 716 Ausstellern aus Deutschland sowie 6.689 Aussteller aus dem Ausland gehört die ANUGA zur weltweit größten Fachmesse für Lebensmittel.

Wir Auszubildende dürfen zu jeder Anuga fahren. Wir sind um kurz nach 6:00 Uhr morgens nach Köln aufgebrochen. Nach knapp vier Stunden Fahrzeit standen wir vor den beeindruckenden Messehallen. Als erstes gingen wir durch die sogenannten „Anuga Dairy“-Hallen, in denen Produkte der Milch- und Molkereiwirtschaft ausgestellt wurden. Es war erstaunlich, wie stark sich immer noch der Trend nach Alternativen wie Soja-Drinks und laktosefreier Milch bemerkbar macht. Der Trend nach ungesüßten Lebensmitteln war ebenfalls sehr stark zu beobachten sowie der nach vermeintlich gesunden Snacks, die zwar häufig sehr schmackhaft sind aber außer dem Aussehen nichts mit Gesundem zu tun haben. Von tiefgekühlten Eisprodukten, die als Proteinbomben ausgelobt worden sind bis hin zu  Convenience-Artikeln, die handgemachten Produkten geschmacklich in Nichts nachstehen, gab es unendlich viel auf dem weitläufigem Messegelände zu entdecken. Am beeindrucktesten waren wir jedoch von der Fleischhalle. Hier haben wir das Fertigessen „Curry Rāmen“ aus Japan verkostet, welches uns geschmacklich extrem überzeugt hat. Das Gegenteil war jedoch bei Chips aus getrocknetem Hühnerfleisch der Fall…

Um kurz vor 17:00 Uhr trafen wir uns wieder, um die Heimreise zu starten. Hinter uns lag ein anstrengender, ereignisreicher und viel zu kurzer Tag. Wir haben auf der Messe nicht nur vieles über neue Produkte und Trends, sondern auch im Gespräch mit den Verkäufern über ihre Herkunftsländer gelernt. Viele von ihnen waren uns gegenübersehr aufgeschlossen und haben unsere Fragen gerne beantwortet. Alles in allem kann man jedem einen Besuch auf der Messe ans Herz legen. Gerade neuen Auszubildenden wird so die Tragweite des globalen Handels bewusst. Mit dem positiven Nebeneffekt, viele neue Trends ausprobieren zu können!

Jan Brüning und Anthony Saarloos –Auszubildende zum Groß- und Außenhandelskaufmann