Ausbildungsfahrt zu einem großen Kunden

Schon lange wurde auf diesen Tag hin gefiebert und endlich ist es so weit: Azubis aus verschiedenen Jahrgängen, ehemalige Auszubildende und eine langjährige Mitarbeiterin der Abteilung Food Industrie sowie der Personalabteilung finden sich um kurz vor acht in einem komfortablen 5-Sterne-Bus ein, um sich auf den Weg zu einem Kunden der Henry Lamotte Food (HLF) zu machen.

Nach einer dreistündigen Fahrt in den Süden treffen wir beim Geschäftssitz des Kunden ein. Dort warten bereits der uns vertraute Prokurist der HLF und ein Rohwareneinkäufer des Familienunternehmens auf uns und nehmen uns in einem gut vorbereiteten Besprechungsraum in Empfang. Hier erfahren wir während einer bündigen Unternehmenspräsentation, dass sich unser Kunde auf  Feinkostsalate und Antipasti spezialisiert hat. Es wird uns zudem schnell klar, dass wir eine riesige Bandbreite von Produkten an diesen Kunden liefern, wie z. B. Kirschpaprika und Couscous. Im Anschluss an die Präsentation weist uns der Einkäufer auf eine große Fensterfront im Besprechungsraum hin, von wo aus sich jeder einen guten Überblick über die Produktion verschafft.

Nach gründlichem Einkleiden machen wir uns zusammen mit der Produktionsleiterin auf den Weg durch eine „Desinfektionsschleuse“ weiter in die Produktion. Hier werden verschiedene Vorgänge gezeigt, wie beispielsweise die Herstellung von Kartoffelsalat oder das Befüllen einer Kirschpaprika mit Frischkäse. Zurück im Besprechungsraum eingefunden dürfen wir einige Produkte des Kunden verkosten, von denen wir auch noch auf der Rückfahrt zehren werden.

Im Anschluss an die Stärkung finden wir uns nur 700 m weiter im Logistikzentrum wieder. Der freundliche Logistikleiter beginnt die Führung, indem er uns anfangs einige Fakten an die Hand gibt und wir erfahren, dass sich das Zentrum über 11.000 m² erstreckt und rund 170 Mitarbeiter täglich zwischen ca. 1.100 (200 mt) bis ca. 3.000 (520 mt) Paletten in der Spitze abwickeln. Außerdem wird auch hier zum Teil mit der Standardsoftware „Navision“ gearbeitet. Die Führung durch das auf 7 °C heruntergekühlte Logistikzentrum stellt am heutigen Tag die letzte Station dar. Wir verabschieden uns herzlich vom Rohwareneinkäufer und im warmen Bus geht es zurück nach Bremen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir an diesem Tag an einer erfolgreichen Ausbildungsfahrt teilnehmen durften und jeder für sich hilfreiche Informationen über Produkte, das Unternehmen und Produktionsprozesse mitnehmen konnte.

Christoph Thalhammer, Azubi 1. Lehrjahr, Groß-und Außenhandelskaufmann